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Auf Moses’ Spuren
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2285 Meter hoch ragt der Gipfel des Mosesberges in den Himmel. Der Berg im Zentralsinai ist eine heilige Stätte für Christen, Muslime und Juden. Es heisst, dass Prophet Moses vor Jahrtausenden hier die Tafeln mit den Zehn Geboten empfangen hat.
Mehrere Wege führen ans Ziel: der Kamelpfad beginnt beim Kloster und windet sich in vielen Spitzkehren zu einem engen Pass hinauf; die Busstreppe nimmt mit 3000 Stufen den direkten Weg vom Kloster zu Elias Talbecken; ein alternativer Pfad führt von hinten über die Kapelle „Kinessa el Homar“ zu Elias Talbecken. Unweit von hier vereinen sich die drei Wege zum letzten anstrengenden Aufstieg über 750 Stufen.
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UNESCO-Welterbe
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Das griechisch-orthodoxe Katharinenkloster ist das älteste, permanent bewohnte Kloster weltweit. Es wurde im 6. Jahrhundert gebaut, angeblich an der Stelle des brennenden Dornbusches. In seiner Bibliothek birgt es eine religiöse Sammmlung, die an Umfang nur durch die des Vatikans übertroffen wird. Dank seiner Abgeschiedenheit haben 150 einzigartige Ikonen den Byzantinischen Bildersturm im 8. und 9. Jahrhundert überstanden. Im 19. Jahrhundert wurde hier das älteste Bibel-Manuskript der Welt, der Codex Siniaticus, entdeckt.
Die Klosterpforte steht Besuchern täglich ausser Freitag, Sonntag und an Feiertagen von 10 bis 11:30 Uhr offen.
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Ein guter Rat
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Ob Sommer und Winter, warme Kleidung, festes Schuhwerk und moderate Fitness braucht es für diesen Hike. Üblicherweise wird der Mosesberg in der Nacht bestiegen, auf dem Gipfel der Sonnenaufgang bestaunt und nach einigen kalten Stunden des Wartens das Kloster besucht. Angenehmer, und vor allem idyllischer, ist der Aufstieg bei Tag. Man besucht das Katharinenkloster kurz vor der Schliessungszeit, erklimmt den Mosesberg nachmittags über die Busstreppe und geniesst den Sonnenuntergang in aller Ruhe. Gemütlich kann man den Tag ausklingen lassen, indem man unter dem Sternenhimmel den Kamelpfad hinunterschlendert.
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